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Software online kaufen, Software finden, Software-Lizenzierung: Software Researches


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Software-Lizenzierung

Software-Hersteller bieten verschiedene Lizenzmodelle an. Hier die Grundlagen:
Lizenziert wird gewöhnlich per Single User (Named User, Client, Node) bzw. per User in der entsprechenden Mengenrabatt-Staffel, wobei einige Hersteller bestehende Lizenzen anrechnen/kumulieren. Diese offenen Volumen-Lizenzprogramme heißen oft Open License Program (OLP), Transactional License Program (TLP), Volume License Program (VLP) usw. und stehen im Gegensatz zu dem Contractual License Program (CLP), bei dem sich der Kunde verpflichtet, in einem bestimmten Zeitraum (meist zwei Jahre) eine bestimmte Menge Lizenzen zu erwerben.
Eine Lizenzierung per Concurrent/Floating User ist auch möglich. Hier haben alle User in einem Netzwerk Zugriff auf die Software, jedoch nur eine bestimmte Anzahl gleichzeitig.
Ein weiteres Lizenzmodell ist die Lizenzierung per Dongle, die den Inhaber des Dongles die Software auf jedem Computer nutzen lässt.
Lizenzierung per Server, CPU oder Punkte, unabhängig von der Anzahl User, ist ebenso üblich wie Standort- (Site License) oder Firmenlizenzen (Company License). Manchmal können Sie zwischen Dauer- und Jahreslizenzen (Subscriptions) wählen. In diesem Fall ist allerdings oft ein Jahr Wartung für Dauerlizenzen Pflicht, und es gibt kein Renewal für Subscriptions - Sie müssen eine neue Subscription kaufen, während Wartungsverlängerungen für Dauerlizenzen rabattiert werden.
Lizenziert wird außerdem, je nachdem wofür die Software genutzt wird, per Host/Client (oder Guest), Mailbox, IP-Adresse, Domain usw. Manche Software ist modular, so dass Sie erst ein Basisprodukt kaufen müssen, bevor Sie andere Produkte (Module) nutzen können. Manche Hersteller lizenzieren zusätzliche User per Extension Pack (z.B. bis zu 99 User), welches das Base Pack (z.B. 5 user) inkludiert, usw.

Maintenance, meist für ein Jahr, ist entweder enthalten oder optional, muss aber oft mit der Software gekauft werden. Der Wartungsvertrag beinhaltet Minor Updates (V.1.1 => 1.2), manchmal auch Major Updates (V.1.2 => 2.0) und nennt sich u.a. Update Insurance. Für ein Major Update muss der Kunde ein Upgrade kaufen. Bei der Wartungsverlängerung berechnen einige Hersteller eine Reinstatement (Reinstallment) Fee rückwirkend pro Monat, falls die derzeitige Wartung abgelaufen ist.
Maintenance umfasst normalerweise keinen technischen Support. Hier unterscheidet man zwischen eMail- und tel. Support, auch kann die Verfügbarkeit (z.B. 5x8, also an fünf Arbeitstagen mit je acht Stunden) und die Reaktionszeit (z.B. drei Stunden) eine Rolle spielen. Dies nennt sich gerne Gold-, Silver- und Bronze Support. Support wird auch per Ereignis als Incident Pack (z.B. fünf Supportfälle pro Jahr) lizenziert.

Viele Hersteller bieten besondere Konditionen für Schulen und Behörden an (EDU/GOV License). Eine Migration von einem anderen Produkt (Crossgrade), auch eines anderen Herstellers (Competitive Upgrade) wird gerne angeboten.

Grundsätzlich sollte bei Anfragen über Volumenlizenzen immer der Hersteller kontaktiert werden. Der Kontakt kann über einen Reseller erfolgen, wobei der Reseller-Status je nach Hersteller variiert. Software-Hersteller sind in der Regel entgegenkommend, verweisen aber vielleicht an einen Reseller. Die Channel Partner finden mit dem Hersteller eine Lösung für so gut wie jede Anfrage bzw. jedes Problem. Bei bestehenden Lizenzen muss der Kontakt zum Hersteller gepflegt werden, was zwar auch ein Reseller bzw. Distributor übernehmen kann, aber eMails vom Hersteller sollte der Kunde als Lizenznehmer (End User) dennoch nicht ignorieren, beinhalten sie doch womöglich wichtige Infos über Produkt und Lizenz wie Lizenzschlüssel, Download-Anleitung, Login-Daten usw. Übrigens wird Software vorwiegend per ESD (Electronic Software Delivery) geliefert.